StarTex – Stärkebasierte Textilien aus Biopolymeren
StarTex steht für innovative Entwicklungen im Bereich biobasierter Textilien und zeigt, wie Expertise in Materialforschung, Nachhaltigkeit und technischer Anwendbarkeit zusammenkommt, um zukunftsweisende Lösungen für Industrie und Medizin zu schaffen.
Ausgangssituation
Die Textilindustrie sucht zunehmend nach ökologisch nachhaltigen Materialien, die gleichzeitig funktional und vielseitig einsetzbar sind. Ziel des StarTex-Projekts war es, Textilien zu entwickeln, die biologisch abbaubar und resorbierbar sind. Biologisch abbaubare Fasern gewinnen in der Bekleidungsindustrie an Bedeutung, da herkömmliche, nicht abbaubare Materialien bei jedem Waschgang Mikrofasern freisetzen und so zunehmend zur Belastung von Abwassersystemen und Umwelt beitragen.
Materiallösung
Durch die gezielte chemische und physikalische Modifikation von Stärke gelang es, ein Material zu entwickeln, das sich zu Filamenten verspinnen lässt. Diese Filamente können anschließend zu textilen Strukturen verarbeitet werden.
Die resultierenden Vliesstoffe zeichnen sich durch biologische Abbaubarkeit, Resorbierbarkeit und mechanische Stabilität aus. Diese Eigenschaften eröffnen ein breites Anwendungsspektrum – von landwirtschaftlichen und geotechnischen Textilien über Bekleidung bis hin zu medizinischen Textilien, bei denen biologisch abbaubare Materialien besonders gefragt sind.
Technische Vorteile
- Entwicklung von Stärke-basierten Filamenten für textile Strukturen
- biologisch abbaubar und resorbierbar
- vielseitig einsetzbar in Geo-, Agrar- und Medizintextilien
- Funktionalität vergleichbar mit herkömmlichen textilen Werkstoffen
- nachhaltige Alternative zu synthetischen Fasern
Ergebnis
Das StarTex-Projekt zeigt, dass nachhaltige, funktionale Textilien aus ARBOTRADE® Biokunststoffe möglich sind. Durch die Kombination von biologisch abbaubaren ARBOBLEND®-Stärke-Compounds und innovativer Filamenttechnologie entstanden Materialien, die nicht nur die Umwelt entlasten, sondern auch in vielfältigen industriellen und medizinischen Anwendungen eingesetzt werden können.
Projektträger: Unterstützt und gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.(FNR).